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Kinbaku ! Kinbaku !? 3

Die letzten Wochen und Monate haben immer wieder gezeigt, dass verschiedentliche Meinungen hinsichtlich dieser Thematik vorhanden sind. Nun bin ich auch nicht der Spezialist , der diese Thematik vollumfänglich erklären könnte. Allerdings ist es mr in den bisherigen Workshops mit Secret 56 / specialMoments ( erobound) als auch meine eigenen Workshops von Dragonrope stets wichtig gewesen, den neugierigen Seilbegeisterten zu vermitteln, dass Shibari als Grundbegriff für das Fesselhandwerk  und Kinbaku als Zusammenfassung des Art wie ich diese Fesseltechniken in Verbindung mit der geistigen Haltung, der aktiven Umsetzung während des Fesselns, dem Body & Mind verstanden oder gesehen werden kann.

Es ist stets eine Symbiose des Aktiven mit dem Passiven, der durch Sympathie vorbestimmten zusammenkunft zweier Menschen , deren Empathie selbige befähigt, aufeinander in einen energiereichen Fluss der Harmonie während des Fesselns einzugehen.

klingt eigenartig, lässt sich jedoch, wie ich immer wieder feststelle, nur schwerlich in Worte fassen.

Doch wie soll beschrieben werden , was die Schönheit einer Frau, die Anmut , Grazie vielleicht und dennoch das Leiden im Seil, welches so sinnlich und erotisierend sein mag, ausmacht ?

Jede Frau ist in ihrer Art des Leidens um einmal den Begriff so zu definieren, einzigartig. Manche tut dies mit einem wunderbar verklärten  Blick der in Fachkreisen auch mit MUGA gleichzusetzen wäre. MUGA.. einer Leere  die gleichzeitig vollkommene Achtsamkeit und Präsenz während eines traceähnlichen Zustandes als Erklärung dienlich machte.

Beim Beschreiben dieser  Augenblicke der Tiefe , der Nähe und der Gemeinsamkeit während einer Seilzeit, wie unglaublich schwierig es doch ist  diese Emotionen bildhaft darzustellen. Denn gleichermassen wie ich als Aktiver präsent sein muss um den Passiven in allen seinen Reaktionen wahrzunehmen, so kann und darf ich diese Präsenz auch für mich selbst nutzen. Diese vollkommene Hingabe , die Lust und das Vertrauen jener Person die sich mir offenbart während dieser 2 Stunden voller Seile, Wärme und Nähe, birgt eine Liebe in sich die man nur nach und nach begreifen kann.

im nachfolgenden Video von Sensei Osada Steve mit den Anmerkungen von Yukimura Haruki ( japanisch )  , geht Osada Steve kurz auf die Verbindung der Martial Art und Shibari ein.

* gesprochene Worte können lügen.. offenbarte Gefühle jedoch nicht *

im Aikido sagt der Begriff allein schon aus was es ist..

Ai  = Liebe

ki = Energie

do = der Weg

So mag das Seil einer Frau ihre Grenzen zeigen, sie fesseln und bändigen, sie einengen und ihrer Freiheit berauben. Ein Kampf der Geschlechter sozusagen. Doch geschieht dies, selbst wenn es mal etwas grober oder schneller, heftiger und intensiver  zu und her zu gehen scheint, stets aus Liebe und Sorge um den Partner. Mitgefühl und Verbundenheit.. eine Art der Liebe im Augenblick für diesen Menschen

Nicht zwingend  ist der Gefesselte auch der Lebenspartner des Aktiven. So sind Frauen die eine Seilzeit erleben so etwas wie ein mir anvertrauter Schatz, ein Geheimnis das mir offenbart wird oder jedem Rigger / Aktiven, der dieses Geschenk der Hingabe erhält. Warum also dieses nicht mit Liebe füllen ?

So berauscht es dann und wann ungemein, wenn Harmonie mit nonverbaler Kommunikation das Spiel der Seile auf offene Grenzen trifft und beinahe alles möglich erscheint.

Mino

DRAGONROPE©

ältere Beiträge zum Thema Kinbaku:

kinbaku! Kinbaku?!

Verführungskunst durch das Seil 

Kinbaku! Kinbaku ?! 2 oder *a good Ropebunny*


ARTE

.. letztes Wochenende war es mir nicht vergönnt, den Bericht über das Toubaku Tokio / Japan zu sehen. Erkamm auch schlicht sehr spät in der Nacht.

Nun hat mir ein Freund den nachfolgenden Link ( der unter dem Bild versteckt ist ) gesandt..

 

 

Klick also das Bild und Du wirst auf die Website mit dem passenden Link von Arte TV gelinkt und einen Teilbericht  des Toubaku und der verrückten Japaner und vielen Geschichten zu denen ich aus meiner Sicht bereits mal geschrieben habe ( und deren Themen ich wieder aufgreifen gedenke ) sehen können.

 

Hab ein wenig Geduld, denn der Bericht ist eine Reportage  die aus 4 Teilen besteht.

 

Mummenschanz ist eine wunderbare Pantomime die weit mehr ist als alles bisher dagewesene  im Bereicht Pantomime.. zauberhaft und bezaubernd gleichermassen.

Danach der Bericht von Toubaku.. und jene die es gerne etwas härter mögen, können danach dann noch dem BASS-Beat folgen, der durchaus auch was besonderes hat und einer Reportage eines krassen Filmregisseurs

Für Sanftbesaitete eher weniger was. Doch darum solles hier nicht gehen.. das Hauptaugenmerk liegt  hier beim Filmbericht über

 

Sensei Osada-Steve, Kinoko Hajime und Nawa Akira sowie alle anderen die hier erwähnt werden .

 

Klick das Bild und folge dem Link ..

 

viel Spass

 

MINO

 

Dragonrope©


Staatsbesuch in Wien

im Urlaub die Seele baumeln zu lassen und sich dabei sowohl geschichtlich , kulturell und privat weiter zu bilden ist durchaus möglich. Bereits wieder einige Wochen her ist der *Staatsbesuch* bei Freunden in Wien, die einerseits nicht nur mit Bondage  was zu tun haben sondern auch ganz andere böse Geschichten , die wohl besten WienerSchnitzel  machen und es faustdick hinter den Ohren haben.

 

Was ich alles erlebt habe in Wien, einer Stadt die sich mir nicht umgehend eröffnete und mir doch einige Tage des Ankommens abverlangte, lest ihr in den kommenden Beiträgen, in denen es sowohl um den Besuch eines Naschmarktes, dem Leben eines Seils als Opernstar ,  OsadaSteve als auch das  Shibari&Kinbaku-Dojo Vienna gehen wird.

Doch zunächst nur eine kleine spontane verwackelte Fotografie, die den Zauber eines einfachen Augenblicks während den Tagen des Trainings im Dojo zeigen..

nach und nach finden sich dutzende Bilder auf dem Rechner wieder wo ich sagen kann, selbst wenn sie KEIN Hochglanzmotiv bieten, selbst wenn sie keine Extreme in sich bergen, so sind doch jene Augenblicke in der Stille jener Momente in denen das Augenlied zuklappte und das Universum eins wurde mit uns unvergesslich. Dies ging wohl auch manch anderem Teilnehmer so, just in jenem Moment in dem ich abdrückte und dies festhielt.

 

 

ich danke somit JO , die mich in den Stunden des harten Trainings, der zitternden Finger, schmerzenden Handgelenke und der bittersüssen Worte das es morgen  gleich weitergehen würde wie heute und gestern..

Das Bild ist absichtlich verwackelt , ich mag es so, weil es dennoch so lebendig so veträumt, so sehnsüchtig ist ..

Ach ja, ich denke nicht das ich erwähnen müsste, das zwar ein Fernseher im Hotelzimmer existierte , dieser aber lediglich noch die letzte Folge von Navy CIS zeigen konnte, da wir ohnehin schon in “Orpheus Armen” schlummerten..

 

Ende des Prologs

 

1. Kapitel folgt..

 

 

Mino


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